Neue Lecksuchgeräte von Busch

Maulburg, Deutschland Zwei neue Lecksuchgeräte hat die Firma Busch Vacuum Solutions jetzt auf den Markt gebracht. Sie eignen sich hervorragend dazu, die Dichtheit von Vakuumsystemen oder einzelner Vakuumkomponenten zu prüfen und eventuelle Leckagen zu lokalisieren und deren Leckrate zu quantifizieren.
Die neuen Lecksuchgeräte von Busch sind in zwei Versionen für den mobilen Einsatz und für stationäres Detektieren, Messen und Dokumentieren von Leckagen in Vakuumsystemen oder -komponenten erhältlich.
Die neuen Lecksuchgeräte von Busch sind in zwei Versionen für den mobilen Einsatz und für stationäres Detektieren, Messen und Dokumentieren von Leckagen in Vakuumsystemen oder -komponenten erhältlich.

Die beiden neuen Lecksuchgeräte TAPIR HL 1102 A und 2216 A arbeiten mit Helium oder Wasserstoff als Prüfgas und können, je nach Prüfmethode Undichtheiten mit einer Leckrate von bis zu 5 x 10-13 Pa m3/s nachweisen.

Die Anforderungen an die Dichtheit von Vakuumsystem und deren Komponenten werden immer höher. Zum einen können Undichtheiten erhebliche Gefahren mit sich bringen, wenn gesundheitsgefährdende oder umweltbelastende Gase austreten. Zum anderen können sie die Wirtschaftlichkeit einer Vakuumanlage verschlechtern oder die Produktqualität negativ beeinflussen. TAPIR HL Lecksuchgeräte wurden speziell entwickelt, um diese Probleme zu vermeiden und können in vielen Anwendungen eingesetzt werden. Grundsätzlich sind zwei Prüfmethoden mit den TAPIR HL Lecksuchgeräten möglich:

1. Sprühmethode
Dabei wird das Prüfgas auf die Oberfläche einer unter Vakuum stehenden Komponente aufgesprüht. Falls Moleküle des Prüfgases in die Vakuumkomponente eindringen, werden diese von der integrierten Vakuumpumpe angesaugt und einem Analysemodul zugeführt, wo die einzelnen Gasatome erkannt, gemessen und dokumentiert werden. Das Sprühverfahren hat die höchste Sensitivität aller Prüfverfahren.

2. Schnüffelmethode
Beim Schnüffelverfahren wird eine Vakuumkomponente mit dem Prüfgas unter Druck gesetzt. Mit einer Schnüffelsonde wird die äußere Oberfläche der Komponente abgesucht. Austretende Prüfgasatome können sofort erkannt, gemessen und dokumentiert werden. Die Schnüffelmethode ermöglicht die exakte Lokalisierung der Leckage.

Das kleinere Lecksuchgerät TAPIR HL 1102 A ist für mobile Einsätze von Servicetechnikern vorgesehen. Die integrierte Trockenmembran-Vakuumpumpe als Vorpumpe der ebenfalls integrierten Turbomolekular-Vakuumpumpe ermöglicht kompakte Abmessungen. Durch das geringe Gewicht ist das Gerät leicht tragbar und somit schnell an jedem Ort einsetzbar. 

Das größere Mehrzweckgerät TAPIR HL 2216 A ist für stationäre Anwendung beispielsweise zur Serienprüfung in einer Produktionslinie ausgelegt.  Hier fungiert eine ölgeschmierte Drehschieber-Vakuumpumpe mit hohem Saugvermögen als Vorpumpe einer Turbomolekular-Vakuumpumpe. 

Beide Versionen sind mit einem abnehmbaren Bedienfeld ausgestattet, das ein hochauflösendes Farbdisplay mit Touchscreen umfasst. Dank der eingebauten Magnete kann es auch auf Metallträgern befestigt werden. Im Falle einer Leckage zeigt TAPIR entweder die Leckrate auf dem Display an oder gibt ein akustisches Signal ab.

Alle relevanten Daten werden auf der integrierten SD-Speicherkarte gespeichert. Die Daten können einfach heruntergeladen und zur Dokumentation und Nachbearbeitung der Dichtheitsprüfungsergebnisse verwendet werden. Das Menü ist klar strukturiert und intuitiv zu bedienen. Alle Parametereinstellungen können angepasst werden. Dadurch sehen Benutzer auf einen Blick, was im Zusammenhang mit ihren spezifischen Prozessen wichtig ist.


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