Rohöldestillation

Damit aus Rohöl Benzin, Dieselkraftstoff, Kerosin oder Heizöl werden kann, muss es zunächst in seine Bestandteile aufgespalten werden. Dazu wird es in der Ölraffinerie einem Destillationsprozess zugeführt. In einem Röhrenofen wird das Öl zunächst unter atmosphärischem Druck auf Temperaturen um 37°C erhitzt und verdampft. Das gasförmige Rohöl wird in einen Destillationsturm, die sogenannte Rektifikationskolonne, geleitet. Dort steigt es nach oben und kühlt dabei ab. Die verschiedenen Kohlenwasserstoffe kondensieren gemäß ihren Siedepunkten an unterschiedlichen Stellen und können getrennt abgeleitet werden.

Bei der atmosphärischen Destillation werden Temperaturen von 400°C nicht überschritten – höhere Temperaturen würden zu einer Zersetzung (Cracken) der Rohölbestandteile führen. So kann jedoch keine vollständige Aufspaltung des Rohöls erreicht werden. Am Boden der Kolonne bleibt ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen mit hohen Siedepunkten zurück – der sogenannte atmosphärische Rückstand.

Diese Restflüssigkeit wird einer zweiten Destillation unter Vakuum unterzogen. Bei vermindertem Druck, einem Grobvakuum von 10 bis 50 mbar, sinkt die Siedetemperatur. So lässt sich der atmosphärische Rückstand bei nur geringfügig erhöhter Temperatur weiter aufspalten, um zusätzliche wertvolle Produkte zu gewinnen:

Vakuumgasöl, Wachsdestillate und Vakuumrückstand als Vorprodukt zur Weiterverarbeitung.


Zur Vakuumdestillation von Rohöl werden COBRA Schrauben-Vakuumpumpen und Dolphin Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen eingesetzt, die, je nach Anlage, mit Panda Wälzkolben-Vakuumpumpen oder Dampfstrahlern kombiniert werden können.

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