Gefriertrocknung von Nahrungsmitteln

Die Gefriertrocknung beruht auf dem physikalischen Prozess der Sublimation: Wasser geht im Vakuum direkt vom festen, gefrorenen Zustand in dem gasförmigen Zustand über – das Eis verdunstet. Das zu trocknende Produkt wird zunächst bei Normaldruck tiefgefroren, meist unter Verwendung tiefkalter Gase. Anschließend wird es einem Vakuum ausgesetzt, in dem gefrorenes Wasser aus dem Produkt sublimiert, also gasförmig aufsteigt. So kann man Lebensmitteln Feuchtigkeit entziehen, ohne sie hoch erhitzen oder einer langwierigen Trocknung aussetzen zu müssen, denn dadurch würden wertvolle Inhaltsstoffe, Aromen und Vitamine verlorengehen.

Bei der Gefriertrocknung bleiben sie dagegen weitgehend unbeeinträchtigt. Auch die Struktur verändert sich nur wenig, wenn dem gefrorenen Lebensmittel das Wasser mit dieser Methode entzogen wird. Die trockenen Zellbestandteile bleiben als schwammartige Hülle erhalten. Die bei der Gefriertrocknung entstandenen Hohlräume nehmen dann sehr schnell wieder Wasser auf. Nach einem solchen Aufquellen sind die Produkte im Idealfall kaum von frischen zu unterscheiden.


Typische Beispiele für gefriergetrocknete Produkte sind löslicher Kaffee und andere Instantgetränke, Gewürze und Früchte für Müsliflocken. Und manchmal kommen gefriergetrocknete Lebensmittel auch hoch hinaus – in den Mahlzeiten von Raumfahrern.

Zum Erzeugen eines Vakuums in einer Trocknungskammer für Nahrungsmittel eignen sich besonders trockene Schrauben-Vakuumpumpen COBRA. Sie erreichen ohne Betriebsmittel die notwendigen Vakua und garantieren im gesamten Druckbereich von Atmosphäre bis zum Enddruck ein hohes Saugvermögen.

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