tna gewinnt den „Innovation in Vacuum Busch Award“ 2016

Für ihr innovatives Frittiersystem Florigo vac-pro® 3 wurde die Firma tna Packaging & Processing Solutions von Busch mit dem „Busch Innovation in Vacuum Award“ ausgezeichnet.
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Das in Sydney, Australien, ansässige Unternehmen ist führender Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungslösungen für die Lebensmittelindustrie, die weltweit in 120 Ländern im Einsatz sind. Seit der Übernahme von Florigo im Jahr 2015 bietet das Unternehmen neben einer Vielzahl anderer Lösungen auch Vakuumfritteusen an, die in der Branche eine Spitzenstellung einnehmen.

Bereits in den 1960er-Jahren begann tna, innovative Vakuumfritteusen zu entwickeln, welche der kartoffelverarbeitenden Industrie vielfältige Möglichkeiten boten, neue und gesündere Produkte herzustellen. Heute ist tna einer der weltweit führenden Hersteller mehrstufiger Vakuumfritteusen, die vorwiegend zur Herstellung von Kartoffelchips und -snacks verwendet werden, aber auch für das Frittieren einer Vielzahl von Früchten und Gemüsesorten eingesetzt werden können. Daneben verfügt tna über ein breites Angebot integrierter Lösungen für den Bedarf der Lebensmittelindustrie in den Bereichen Kühlen und Frosten, Beschichten, Verteilen, Würzen, Wiegen, Verpacken, Einlegen und Etikettieren, Metallerkennung, Überprüfung und Endkontrolle.

Florigo und Busch verbindet eine jahrzehntelange Partnerschaft. Beide Unternehmen arbeiten seit jeher eng bei der Entwicklung von maßgeschneiderten Vakuumtechnologien für Frittiersysteme zusammen. Heute kommen je nach Verfahren verschiedene Vakuumlösungen zum Einsatz. Die patentierten mehrstufigen Vakuumfritteusen haben Produktionskapazitäten von bis zu 10 Tonnen Chips pro Stunde.



Dank des erfolgreichen Zusammenspiels der innovativen Vakuumtechnologie von Busch und der Kompetenz von tna bei der Verarbeitung von Kartoffeln und anderen Gemüsesorten konnten optimale Frittier-Lösungen gefunden werden.

Die Innovationen von tna ermöglichen es, eine Kartoffelscheibe bei niedrigen Temperaturen in einen Snack zu verwandeln und dabei die potentiell gefährlichen Acrylamide um mehr als 95 % zu reduzieren. Ein weiterer Vorteil ist der deutlich niedrigere Fettgehalt der Endprodukte, weshalb unter Vakuum frittierte Produkte eine gesündere Alternative zu konventionell frittierten Lebensmitteln darstellen. 

Zusätzlich bewahrt das Vakuumfrittieren die natürlichen Aromen und Farben und schont das Frittierfett, das dadurch eine wesentlich höhere Standzeit hat. Durch die niedrige Frittiertemperatur können auch Öle verwendet werden, die thermisch weniger belastbar sind. Ein Frittieren mit Olivenöl ist somit durchaus möglich.

So funktioniert es:
Im Vergleich zu atmosphärischen Fritteusen kann beim Frittieren unter Vakuum die Temperatur von 170 °C auf ca. 125 °C reduziert werden. Wenn stärkehaltige Lebensmittel erhitzt werden, reagiert die Aminosäure Asparagin in der sogenannten „Maillard-Reaktion" mit Zuckern wie Glukose und Fruktose. Dabei entsteht Acrylamid, das potentiell gesundheitsschädlich ist. Bei trockenen Lebensmitteln findet diese Reaktion bei ca. 120 °C statt und steigert sich bei höheren Temperaturen drastisch. Insbesondere ab 170°C wird immer mehr Acrylamid gebildet.

Das Vakuum für die Frittiersysteme wird je nach Größe und Ausführung von zwei unterschiedlichen Vakuumsystemen generiert. Sie sind eine wesentliche Komponente der Anlagen und gewährleisten ein konstantes Vakuum während des gesamten Prozesses.

Das Vakuum für die Frittiersysteme wird je nach Größe und Ausführung von zwei unterschiedlichen Vakuumsystemen generiert. Sie sind eine wesentliche Komponente der Anlagen und gewährleisten ein konstantes Vakuum während des gesamten Prozesses.

Besuchen Sie die Webseite des  Busch Innovation Award.


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